Aktienmärkte: Verhaltener Start ins Jahr 2010 • Weiterhin positive Wirtschaftsdaten, trotzdem führten externe Einflussfaktoren im Jänner zu einer Korrektur an den globalen Aktienmärkten. • Staatsanleihen: durch hohe Staatsverschuldungen belastet, aber durch niedrige Notenbankzinsen unterstützt
Frühindikatoren und Wirtschaftsdaten blieben zwar auch im Jänner positiv, dennoch sank die Risikobereitschaft der Anleger, was zu teilweise doch recht deutlichen Korrekturen an den globalen Aktienmärkten führte.
Hans Köck, Leiter Investment Communications bei Pioneer Investments Austria, nennt drei wesentliche Gründe für diese Entwicklung. 1) Die Forderung von US-Präsident Obama nach einer stärkeren Regulierung im Bankensektor. 2) Die Ankündigung Chinas, den Mindestreservesatz um 0,5% zu erhöhen. Dadurch sollen das starke Kreditwachstum und der damit verbundene starke Anstieg der Immobilienpreise eingedämmt werden. 3) Die Probleme um Budgetdefizit und Staatsverschuldung Griechenlands haben zu einer generellen Verunsicherung hinsichtlich der internationalen Staatsfinanzen geführt.
Positiv waren im Jänner die Aktienmärkte Osteuropas. Zwar gab es auch dort ab der Monatsmitte eine Korrektur, aufgrund der starken Anstiege zu Monatsbeginn ging sich dann aber doch ein kleines Plus aus.
Die Staatsanleihenmärkte sind zwar durch die ausufernden Staatsverschuldungen belastet, werden aber derzeit durch das anhaltend niedrige Niveau der Notenbankzinsen und die weiterhin tiefen Inflationsraten deutlich unterstützt. Die gute Performance von Unternehmensanleihen hat sich im Jänner fortgesetzt. Dieser Bereich ist weiterhin interessant, allerdings ist für 2010 nicht mit einer so deutlichen Outperformance gegenüber Staatsanleihen zu rechnen wie im vergangenen Jahr.
Weiter unter Druck war wegen der Diskussionen um die Budget- und Verschuldungssituation Griechenlands der Euro. Von Anfang Dezember bis Ende Jänner korrigierte der Euro gegenüber dem US-Dollar um mehr als 8%.
Detaillierte Informationen über die Entwicklungen an den Märkten finden Sie im „Newsletter Februar 2010“ von Pioneer Investments Austria als PDF-Download in unserem Info-Center!
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